Neubau Kanuparkschleuse Markkleeberg

2012

Neubau Kanuparkschleuse Markkleeberg

Auftraggeber

HEILIT Umwelttechnik GmbH

Projekt

Neubau Schleusenbauwerk EMSR-Technik

Projektlaufzeit

02/2011 – 09/2012

Leistungsauszug

  • Lieferung der Schaltanlagen
  • Ausrüstung und Montage der Messtechnik
  • Komplette Elektroinstallation        
  • Programmierung der kompletten Automatisierungs- und Anlagentechnik
  • Erstellung des Prozessleitsystems
  • Lieferung und Einbindung der Telefonie- und Videotechnik

Das Schleusenbauwerk im Verbindungskanal zwischen dem Störmthaler See und Markkleeberger See wird sowohl der hydraulischer Seenentlastung als auch der gewässertouristischen Nutzung dienen. Die Kanuparkschleuse gleicht die um vier Meter differierenden Wasserspiegelhöhen des Markkleeberger und Störmthaler Sees aus. Der 850m lange Störmthaler Kanal zwischen beiden Seen ist der erste schiffbare Kanal, der im Leipziger Neuseenland gebaut wurde. Am Ober- und Unterhaupt der Kanuparkschleuse befindet sich jeweils ein sogenannter Vorhafen mit Dalben zur Befestigung des Fahrgastschiffes und mit Anlegestegen für Wasserwanderer.

Die Anlage ist für einen vollautomatischen Schleusenvorgang konzipiert. Sämtliche Schritte werden durch die installierten Textanzeigen visualisiert, um den Benutzer ausreichend Rückinformationen über den aktuellen Zustand zu geben. Für den Benutzer ist es grundsätzlich ausreichend, einmalig durch Betätigen des Anforderungsschalters oberwasser- bzw. unterwasserseitig den Schleusenvorgang zu starten. Mit Hilfe verschiedener Pegelmessungen werden die Wasserstände sowohl vor als auch in der  Schleusenkammer gemessen und in der Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) vollautomatisch erfasst und verarbeitet. Damit wird ein sicherer und reibungsloser Betrieb gewährleistet.